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Logo Erinnerungsjahr 2016_Flachgau und Rupertiwinkel

Kein Jubeljahr - ein Erinnerungsjahr

1810 wurde das Fürsterzbistum  Salzburg dem Königreich Bayern einverleibt. Doch Salzburg blieb nur 6 Jahre bayerisch. Anno 1816 wurde es dem österreichischen Kaiserreich angegliedert – größtenteils zumindest; die ehemals salzburgischen Gebiete westlich von Saalach und Salzach verblieben nämlich bei Bayern. Dieser Landstrich, später „Rupertiwinkel“ getauft, ist bis heute bayerisch.

Laufen 1849 von Nordost mit drei Schiffsmühlen auf der Salzach, von L. Rottmann (Stadtarchiv Laufen)

Der Rest des ehemaligen Salzburger Flachgaus wurde österreichisch – und ist es bis heute. Eine traumatische Trennung für beide Seiten: Der Rupertiwinkel verlor sein Zentrum, Salzburg verlor einen Teil seines Hinterlandes. Wohl am härtesten traf es Laufen: Die seinerzeit drittgrößte Stadt des Erzbistums Salzburg wurde in der Mitte geteilt – in Laufen und Oberndorf. Es dauerte lange, bis Stück für Stück wieder weitgehend zusammenwuchs, was eigentlich seit jeher zusammengehörte. Um dieser einschneidenden Veränderungen vor 200 Jahren zu gedenken, begehen die Städte  Laufen und Oberndorf 2016 ein gemeinsames Erinnerungsjahr - zusammen mit den Gemeinden des bayrischen Rupertiwinkels und des nördlichen Flachgaus.

Ackerwalzen_Paulbauer_13.9.1958

Das Logo „Erinnerungsjahr 2016“ soll das, was 1816 geschah, graphisch auf den Punkt bringen: Folgende Kriterien begründen die Wahl dieses Logos: Die Art seiner Gestaltung lässt auf eine gewisse Nähe zu „Salzburg 20!6“ schließen. Der Schriftzug ist von geradezu „gotischer“ Klarheit, Schlichtheit und stiller Eleganz. Darin ist es der Laufener Stiftskirche Mariae Himmelfahrt nicht unähnlich. Diese ist die älteste gotische Hallenkirche Süddeutschlands und das Wahrzeichen Laufens. Vor 1816 hatten alle 26 Gemeinden, die gemeinsam das Erinnerungsjahr begehen, einmal zum Pflegegericht Laufen gehört und waren als solche Teil des Salzburger Flachgaus.

Teisendorf-Marktstrasse-Autoparade-Marien Brunnen

Zentrales Element des Logos ist das „umgekehrte Omega“, welches

a) die Salzachschleife symbolisiert (Blau als Fluss-Farbe).
b) Das Omega als letzter Buchstabe des alten griechischen Alphabets steht – einerseits – für die (bis dato) „endgültige“ regionale Aufteilung, andererseits auch…
c) …für die „Verkehrung der Geschichte“: Das Omega steht auf dem Kopf – eine Region, die immer zusammen gehört hatte, wurde auf einmal geteilt…

- Es ist gut lesbar, funktioniert sowohl mit „Laufen-Oberndorf“ als auch mit „Flachgau-Rupertiwinkel“.
- Die blaue Linie steht für einen Grenzverlauf in einem ansonsten einheitlichen Bild.

Insgesamt bringt das Logo die Zusammenhänge rund um „1816 – 2016“ symbolisch prägnant auf den Punkt.

Wie wird dieses „Erinnerungsjahr“ aussehen? Hier auf der Homepage finden Sie alle relevanten Informationen. Klicken Sie sich einfach durch die Navigation unter „Bestandteile des Erinnerungsjahres“! Im Bereich „Gemeinden der Erinnerungsregion“ finden Sie Links zu allen 26 Gemeinden der Erinnerungsregion.